Leserstimmen
von Männern (die neuesten
stehen ganz oben):
-
Seit dem März
2003 habe ich kaum noch inhaltlich neue allgemeinen Kommentare zu
meinem Text bekommen, sondern statt dessen sehr persönliche
Schilderungen, die ich natürlich nicht
veröffentliche. Ich vermute, dass die meisten Leser ihre
eigene Ansicht unter den zahlreichen Leserstimmen bereits in
ähnlicher Form gefunden haben und mir daher keine Wiederholung
schreiben wollen.
Dass fast alle Leser,
die sich bisher geäußert haben, sehr viel Positives
geschrieben haben, hat mich zunächst sehr erstaunt. Anscheinend
ist es leicht, eigene Fragen in meinem Text wiederzufinden und dazu
auch eine Antwort. Doch die wenigen negativen oder besser, kritischen
Stimmen finden Sie nachfolgend auch. Ich versichere, dass die
nachfolgenden Texte alle Originalzitate aus - weder bestellten noch
irgendwie manipulierten - Leserbriefen (meistens per E-Mail erhalten)
sind. Nur die Hervorhebungen für diejenigen, die möglichst
schnell alles Wesentliche überschauen wollen, stammen von mir.
- Nur
für Web-Anfänger: Einen praktischen Tipp vorab:
Wollen Sie sich die
Meinungsäußerungen von Lesern hier in Ruhe durchlesen, so
klicken Sie links oben auf Ihr Menü „Datei“ und
dort auf „Speichern unter ...“. In
dem Fenster erscheint blau unterlegt als Dateiname
„Freundschaft08-Leserstimmen-Maenner.htm“. Wenn
Ihnen dieser Name passt, klicken Sie auf „Speichern“,
passt er Ihnen nicht, geben Sie einen anderen Dateinamen ein und
klicken sodann auf „Speichern“. Ohne den möglicherweise
noch tickenden Gebührenzähler liest sich's sicher
angenehmer.
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29.
Januar 2008
Milos B.:
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Ich habe Ihr Buch gleich nachdem ich es
bekommen hatte, gelesen.
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Ich war sehr erstaunt, dass es so etwas gibt.
Näher gesagt: Ich war sehr erstaunt, dass es jemanden wie Sie
gibt, der fast genau dieselben Fragen stellt wie ich ... Ich habe
mich in Ihrem Buch sehr oft wiedererkannt, da ich genau das von
Ihnen angesprochene Grundproblem sehr oft mit mir selbst erörtere.
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12. März
2003
Georg C.:
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Mein Meinung ist, dass Sie das Thema
Homophobie sehr gründlich, umfassend und sehr treffend
beschrieben und auch gute Lösungen aufgezeigt haben. Da gibt es
fast nichts hinzu zu fügen. Ihr Titel ist sehr treffend. Es ist
wirklich eine Kunst ein Freund zu sein.
-
Meine Schwierigkeit bezüglich
Freundschaft besteht darin, die persönliche Nähe
auszuhalten. Ich weiss, dass ich aus meiner Geschichte hierbei
besondere (?) Probleme habe. Anderseits habe ich in vielen
Gesprächen mit anderen Männern festgestellt, dass dies
ein ganz verbreitetes und sehr vielschichtiges Problem ist. Wie
ich aus Ihrem Buch entnommen habe, haben Sie glücklicherweise
damit keine Schwierigkeiten und ich beneide Sie darum. Leider habe
ich meine diesbezüglichen Zusammenhänge noch nicht so
klar, dass ich sie schriftlich verfassen kann.
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04. Januar
2003
Thomas B.:
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vielen Dank für Ihr erstklassiges Buch.
Ich habe darin eigene Erfahrungen wiedererkannt und sehr
viel dazu gelernt. Besonders hat mich folgende Problematik
angesprochen:
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Zitat: Plötzlich stand mir die neue Frage
klar vor Augen: "Was würde geschehen, wenn ich einen Mann
fände, der ein klares Gefühl der Zuneigung bei mir auslöst
und dieses erwidert? Würde das wechselseitige Gefühl dann
ein deutliches Bedürfnis nach Sex auslösen?" So eine
Frage kann man nicht theoretisch lösen. Man muß sie
leben. Aber damit kam ich in eine Art Sackgasse, denn um mich prüfen
zu können, ob die Freundschaft, die auf gegenseitigen Gefühlen
fußt, homosexuelle Gelüste in mir weckt, mußte ich
so eine Freundschaft erst einmal finden. Doch genau danach hatte ich
bisher vergeblich gesucht (Zitatende).
-
Ich empfinde Männern gegenüber
emotinale Nähe, Frauen gegenüber Distanz. Aus diesem
Grunde habe ich mich lange für schwul gehalten, mich meinen
Gefühlen gegenüber aber nicht gestellt. Mein Wunsch
ist es im Wesentlichen, mit einem Männerfreund tagtäglich
das Leben zu teilen. Zu Studienzeiten war das kein Problem, da WGs
üblich sind. Inzwischen bin ich 37 und die Freunde stecken in
anderen Lebensabschnitten, sprich Partnerschaften.
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Vor 1,5 Jahren habe ich dann im schwulen
Umfeld nach einem Partner umzusehen begonnen. Dabei habe ich
gemerkt, dass bei schwulen Männern die Sexualität eine
völlig andere Rolle als bei mir spielt. Im Prinzip kann ich
mir vorstellen, mit einem Mann intim zu werden. Doch ist die
Sexualität bei mir nicht der Motivator, bei schwulen Männern
schon. Dadurch entsteht der kurisose Effekt, dass sich echte
Freundschaften nur dann ergeben, wenn in Kleinanzeigen die
Sexualität ausgeschlossen war.
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Der Widerspruch nach Ihrer obigen Aussage ist
nun: Freundschaften, die ehrliche Sexualität umfassen
könnten, bilden sich nur, wenn diese ausgeschlossen ist. Dies
entspricht leider auch der Praxis. Es gibt wenig langfristige
schwule Partnerschaften. In einem solchen Fall stellt sich die
Frage, wie man aus einer Männerfreundschaft eine
Männerbeziehung macht, die den Aspekt, tägliches Gegenüber
umfasst. Kennen Sie dort Beispiele von Lebensgemeinschaften, die
sich aus Freundschaften gebildet haben?
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19. Dezember
2002
Matthias G.:
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Vielen Dank für die schnelle Zusendung
Ihres Buches. Ich gebe zu, darauf mit großer Spannung gewartet
zu haben. Deshalb habe ich auch die Zeit gefunden, es bereits heute
in einem Zug zu lesen. Nachdem ich es gelesen habe, muss ich
sagen, das es mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Das mir
einzelne Passagen als etwas zu ausführlich vorkommen, liegt
wahrscheinlich an meiner Erwartungshaltung, Lösungsansätze
zu finden, wie ich mit meiner persönlichen Situation richtig
umgehen kann.
-
... Unter vielem anderem durch die berufliche
Entwicklung hat ein Auseinanderleben mit meiner Frau über die
Jahre hinweg ständig zugenommen. Bis an eine Stelle an der
ich bemerkte, das ich mich bisher zu sehr nur auf diese
Partnerschaft fixiert hatte und eigentlich weder gute Bekannte,
geschweige denn Freunde habe.
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Ich brauchte einfach jemanden, mit dem ich
reden konnte und mit dem ich meine Freizeit verbringen kann. Der
erste Gedanke hätte sein können, sich eine Freundin
zu suchen. Mein naiver Gedankengang war jedoch, dass mir das, selbst
wenn es rein platonisch wäre, sofort als Seitensprung ausgelegt
würde und meine Ehe noch mehr kaputt machen würde bzw. das
Ende dafür bedeuten würde. Das will ich jedoch auf keinen
Fall.
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Vor einem halben Jahr lernte ich über das
Internet einen 33-jährigen Mann kennen, der mir bereits bei
unserem ersten persönlichen Treffen überaus sympathisch
war. Es folgten weitere Treffen in immer kürzeren Abständen,
so dass dieser Kontakt nicht zu verheimlichen war und so sah ich
mich dem "bewussten" Verdacht ausgesetzt mit allen
Varianten, die Sie in Ihrem Buch beschreiben. Es hat mich einige
Mühe gekostet, diesen Verdacht bei meiner Frau und meinen
Verwandten zu entkräften und Akzeptanz für meine erste
Freundschaft zu erlangen.
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Meine neue Beziehung möchte ich
tatsächlich als wirkliche Freundschaft bezeichnen. Trotzdem
bin ich noch immer irgendwie unzufrieden damit. Die mögliche
Lösung meines Problems glaube ich in Ihrem Buch gefunden zu
haben. Bei aller gegenseitigen Offenheit, Sympathie und Vertrauen
bin ich mir zwar über meine Gefühle zu ihm im Klaren, aber
ein Gespräch darüber steht noch aus. Ich kann nur
hoffen, dass dieses Gespräch mein Gefühl bestätigen
wird, das zwischen uns alles auf Gegenseitigkeit beruht. Aber als
Fazit Ihres Buches sehe ich keine andere Möglichkeit, um unsere
Freundschaft das werden zu lassen, was ich mir wünsche, oder?
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27. August
2002
Waldemar S.:
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Ich bin glücklich verheiratet und Vater
von drei Kindern. Auch haben wir einen großen Bekanntenkreis.
Was mir fehlt, ist ein sehr guter Freund oder auch mehrere.
Bekannte habe ich einige; aber ich würde derzeit von keinem
behaupten, dass er mein Freund ist.
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Ihr Buch habe ich mit großem Interesse
innerhalb von zwei Tagen gelesen. An einigen Stellen kam es mir
befremdlich vor. Einige Textpassagen sind umständlich und
lang. Auch konnte ich einigen Überlegungen nicht auf Anhieb
folgen. Aber in der Hauptsache, und das ist der Grund meiner
Mail, hat mich die Lektüre sehr angeregt: Seit kurzem bin
ich in der Lage, anderen Menschen zu sagen und zu zeigen, dass ich
sie mag, mich wohl in ihrer Nähe fühle und den Kontakt und
den Austausch suche. Dies verdanke ich u.a. ihrem Buch und den
Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe. Hierfür möchte
ich mich bedanken.
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Und nun schaue ich noch fröhlicher in die
Zukunft; auch wenn ich weiterhin auf der Suche bin. Da ich ein
gläubiger Mensch bin, kann ich dies mit Gelassenheit und
Gottvertrauen.
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11. März
2002
Manfred H.:
-
Meine ausdrückliche Anerkennung für
diese sehr persönlich gehaltenen Erkenntnisse. Der Eindruck,
sie ritten möglicherweise auf der inzwischen modern gewordenen
Welle des "Sich Outens" hat sich bei mir, sollte er
unterschwellig irgend wann einmal entstanden sein, durch Ihre doch
sehr eingehenden Gedanken nicht eingestellt. Auch der Verdacht, Sie
hätten evtl. doch homosexuelle Neigungen, hat sich zumindest
insoweit im Laufe der Zeit verflüchtigt, als Sie sehr glaubhaft
- gerade auf Grund Ihrer Begegnung mit Johannes - geklärt
haben, dass Freundschaft eben praktisch keine sexuellen Züge
beinhalten. Das Ergebnis: "Freundschaft ist ..." kann
ich im Wesentlichen nachvollziehen. Daher würde ich das Buch
auch vielen meiner Geschlechtsgenossen weiter empfehlen.
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... Einen Begriff haben Sie bewusst oder
unbewusst vermieden: Den Begriff des Eros. In meinen Augen
spielt Eros bei Ihrer Sicht von Männern sehr wohl eine nicht zu
unterschätzende Rolle - und ich meine, dass es auch Erotik ohne
Sex gibt. Die Nähe, die für Sie für die Freundschaft
zu Männern eine in meinem Verständnis doch große
Rolle spielt, wenn Sie von Freundschaft reden, unterscheidet Ihre
Einstellung dazu ganz erheblich von meiner, was sich letztlich
natürlich aus der persönlichen Sozialisation eines jeden
Menschen ergibt. Ich habe seit meiner Geschlechtsreife Männer
immer auf Distanz gehalten.
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12. Januar
2002
Walter:
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1. Das zu einseitig selektierte Gästebuch
erweckt höhere Erwartungen als Ihr Text erfüllen kann.
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2. Das übergenaue Inhaltsverzeichnis
finde ich überflüssig und z. T nutzlos.
Welchem Leser
sollen Kapitelüberschriften nützen oder animieren wie:
War es erst einmal ausgesprochen, 22
Nehme ich dieses
Beispiel als Parallele, 27
Jetzt hatte ich zwei Fragen, 27
...
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3. Insgesamt erscheint mir Ihre
Herangehensweise zu kopflastig stellenweise verquer.
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4. Verqueer genauer gesagt, denn ich komme
gefühlsmäßig auch zu dem Eindruck, daß hier
eine unterdrückte Homosexualität - na gut- sagen wir
Homoerotik, zum Ausdruck drängt. Begriffe wie 'schwul'
und 'heterosexuell' tauchen über 50x auf.
-
Auch deshalb, weil schon Gunter P. am 1. Juli
1998 schreibt: "Ich habe den Eindruck, daß Sie sich darum
bemühen, sich selbst (und gegebenenfalls auch anderen Menschen)
beweisen zu wollen, daß Sie nicht homosexuell sind. Vermutlich
haben Sie mit diesem Bemühen aber Unrecht."
-
Herrgott ist es für unsere Generation
denn wirklich so schwer es über die Lippen zu bringen : Ja ich
bin schwul!? Gründe nennen Sie ja selber beim Beschreiben des
üblichen männlichen Selbstverständnisses.
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5. Ich komme zu dem Ergebnis, daß es
wohl kaum einen unternehmerisch wirtschaftenden Verlag gibt, der
dieses Manuskript in Druck zu nehmen bereit ist und Sie wohl besser
bei dieser Form der www-Darstellung bleiben sollten.
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6. Das von Norbert José Mayer zitiertes
Gedicht finde ich dagegen klasse!
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Dennoch meinen Dank für Ihre aufwendige
Bemühung um das Thema.
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Antwort des Autors:
-
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Ich
will gern darauf antworten.
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Zu 1.: Ich war erstaunt, daß ich sehr
wenig kritische Reaktionen bekam. Daher konnte ich auch nur die
wenigen in die "Leserstimmen" aufnehmen. Ihre werde ich
natürlich hinzunehmen.
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Zu 2.: Da sind Sie nicht der Erste. Es hängt
damit zusammen, daß ich denkbar ungern lange Texte ohne
Zwischenüberschriften lese.
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Zu 3.: Das kann ich schlecht selbst
beurteilen.
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Zu 4.: Homoerotik bestreite ich gar
nicht. Homosexualität würde ich auch nicht bestreiten,
wenn ich sie bei mir feststellen würde. Was gäbe es für
einen Grund, sie zu unterdrücken? Ich finde keinen.
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Ich plädiere ja recht deutlich für
einen Bereich zwischen den üblichen kumpelhaften Freundschaften
und Homosexualität, weil ich überzeugt bin, daß es
diesen Bereich gibt, auch wenn er schwer zu entdecken ist und
öffentlich so gut wie gar nicht auftritt.
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Zu 5.: Ein renommierter Verlag wollte das
Manuskript haben, aber ich wollte (noch?) keinen Druck.
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Zu 6.: Ich auch.
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18. Juli 2001
Jörg
M.:
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Ich hatte die Gelegenheit, Ihr Buch im Urlaub
zu lesen. Ich finde Ihr Buch ganz, ganz gut und wichtig! Erst
mal führen Sie den Leser an das Thema an sich heran - die
Berührungsängste mit dem Thema Homosexualität
sind ja wirklich groß. Dann lassen Sie uns an Ihren
reichhaltigen Erfahrungen teilnehmen, wodurch das Buch alles andere
als trockene Theorie bleibt. Das Wichtigste für mich sind dann
aber Ihre Schlussfolgerungen und Analysen der Beziehungen.
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Ihr Buch habe ich durchweg mit Interesse
gelesen, da ich mir eine für mich neue Erkenntnis erhoffte. Mit
den üblichen männlichen Eigenarten wie Konkurrenz, Kampf,
Imponiergehabe und Gefühlslosigkeit usw. kann ich mich bis
heute - ausser beim Sport - nicht so recht identifizieren. Ich bin
eher defensiv, jedoch offen eingestellt. Sie beschreiben eine Art
von Beziehung, wie ich sie mir eigentlich auch wünsche. Sie
haben mir dabei zu mehr Klarheit verholfen. Nachdem Sie
praktisch bewiesen haben, daß es solch offene, tiefe und
energiespendende Freundschaften geben kann, werde ich danach
auf die Suche gehen. Denn liebende Beziehungen sind für mich
ein wesentlicher Teil vom Sinn des Lebens.
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Ich möchte Sie ermutigen, Ihr Buch weiter
zu verbreiten. Es kann nur ein Gewinn für die Menschheit sein,
wenn Männer den Weg zu Ihren Gefühlen finden.
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PS: Zum Thema "Ansprüche bzw.
Erwartungen" zwischen Menschen: Diese Art von "Beziehungskrieg"
halte ich für eine schlimme Volkskrankheit, die viel
vermeidbares Leid mit sich bringt. Ich finde, das dieses Thema schon
zur Schulbildung gehören sollte. Denn was das Fach Psychologie
angeht, sind die meisten Menschen heute wohl Analphabeten.
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Falls ich zum Thema Freundschaften mal nicht
weiterkomme, werde ich so frei sein, Sie anzusprechen. Es hat mich
gefreut, auf diese Weise Bekanntschaft mit Ihnen gemacht zu haben.
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17. Juni 2001
Timo
S.:
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Ja, ich habe Ihr Dokument in meinem Urlaub
gelesen. Und ich habe das wirklich mit Freude getan.
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Ihr Werk gefällt mir im Großen und
Ganzen gut, da ich mich an einigen Stellen wiedergefunden habe, das
heißt, daß ich über wahre Freundschaften unter 2
Männern genauso denke. Es ist halt, wie Sie es auch
schreiben, in unserer Gesellschaft leider wirklich so, daß
"wahre" Männer einfach nicht oder nur kaum fähig
sind, über Gefühle zu sprechen, weil man das halt nicht
als "wahrer" Mann tut.
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Wo ich mit Ihnen nicht übereinstimme,
ist, daß Sie jedem Homosexuellen nicht empfehlen, seine
Neigungen in der Öffentlichkeit zu zeigen, damit seine
Karrierechancen [der Autor schrieb: in bestimmten Firmen] nicht
zerstört würden.
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Ich bin da halt anderer Meinung und
schließlich leben wir im Jahre 2001 und die Gesellschaft muß
sich nun halt endlich mal an den Anblick gewöhnen, ein schwules
Paar armumschlungen in der Stadt oder in der Kneipe zu sehen. Wenn
die Betroffenen das immer nur verstecken, wird sich auch langfristig
an der Haltung der Gesellschaft zu diesem Thema nichts ändern!
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Zugegeben habe ich auch mal ein wenig das
Gefühl gehabt, ich sei gelangweilt. Aber das lag wohl
einfach daran, daß ich dachte "mein Gott, wieviel Modelle
hat er denn so abgearbeitet"... Ich kam mit den vielen
Männernamen fast durcheinander (bitte nicht übel nehmen!!!
Aber das Gefühl kam halt kurz bei mir auf. Bin halt ehrlich!).
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Und ich dachte mir halt so "der (also
Sie) muß doch schwul sein", weil ich eben auch dieses
Gefühl der Zuneigung bei einem "Besten Freund"
brauche. Und ich bin halt schwul. So kam halt meine Denkweise über
Sie zustande.
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Wie dem auch sei, ich habe einen “Besten
Freund”, ... nur leider ist der erstens vergeben und zweitens
auch noch Hetero. Wahrscheinlich ist es auch deshalb die beste
Freundschaft für jeden von uns.
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05. Juni 2001
Horst
R.:
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Ja, es ist wirklich eine "Kunst, eines
Freundes Freund zu sein". Die Lektüre Ihres Buches hat mir
diese Erfahrung bestätigt, nachdem es mich überhaupt
erst einmal zum tieferen Nachdenken darüber geführt hat.
Ich danke Ihnen für dieses Buch. Ich bin darauf gestoßen,
als ich selber eine tiefe Sehnsucht nach einem richtigen Freund
in mir verspürte. Lange Jahre habe ich diese Sehnsucht
unterdrückt und mich mit Freundschaften begnügt, die
diese Bezeichnung kaum verdienen.
-
Nachdem ich mich durch Ihr Buch sehr mit
dieser Frage beschäftigt habe, bin ich viel offener und
spontaner geworden bei Begegnungen mit Männern. Ich habe
wenig Hoffnung, nun einen ganz neuen richtigen Freund zu finden,
dafür aber viel Mut, zu versuchen, meine bestehenden
Freundschaften zu "entwickeln".
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Mich beeindruckt Ihre intensive
Auseinandersetzung mit der Frage nach echter Freundschaft und Ihre
Offenheit, in der Sie alle Aspekte von Freundschaft ansprechen und
auch über Ihre sexuellen Erfahrungen berichten.
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Für mich ist Ihre Schlussfolgerung
besonders wichtig, dass Freundschaft ... ist. Ich selber könnte
mir eine Männerfreundschaft auch mit Sex vorstellen, ahne aber,
dass dabei eine entscheidende Schwelle überschritten wird. Ich
habe darin keine Erfahrungen, nur Phantasien.
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Ihr Buch hat mich sehr angesprochen und mir
geholfen, meine Gefühle und Sehnsüchte einzuordnen.
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04. Mai 2001
Hans
P. S.:
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Ich bin übrigens gerade dabei, Ihr Buch
ein zweites Mal mit Aufmerksamkeit zu lesen und finde es auch
diesmal wieder spannend, Parallelen zu eigenen Erkenntnissen und
Versuchen zu ziehen.
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Nachzutragen hätte ich, dass ich fast
glaube, den meisten Männern fehlt das Bedürfnis nach
Freundschaft und Nähe. Denn wenn sie es hätten, würde
sich m. E. - wie bei mir - irgendwann ein so starken Leidensdruck
ergeben, der ein befreiendes Handeln erzwingt (je früher, desto
besser) - oder zu Alkohol oder Depressionen führt.
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04. Mai 2001
Axel
K.:
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Ihre Ausführungen zum Thema Freunde
sind für mich im Moment noch viel mehr als nur ein Buch.
Was Sie an Beobachtungen, Gedanken und Erlebnissen zusammengetragen
haben, betrifft mich in so vielfacher Weise, dass ich zur Zeit keine
sachlich kühle oder - wie auch immer geartete - fertige
Stellungnahme zustande bringe.
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Vielmehr ist das Buch für mich wie ein
Medikament, mit dem sich der Körper (hier mehr die Psyche)
auseinander setzen muss.
-
Es provoziert mich aber, sofort nach der
Lektüre Antwort auf die Frage zu geben, was ich ganz praktisch
daraus gelernt habe (nicht viele Bücher haben diese Wirkung bei
mir).
-
Außer der "Sofort-Antwort" für
mich, die sich schon beim Lesen ergeben hat und die am Ende auch so
geblieben ist, bereiten mir viele Anregungen Unruhe, die -
aller Erfahrung nach - meine "unbewusste Abteilung für
Ungereimtes und anstehende Probleme" erst einmal ohne mein
bewusstes Zutun für mich "verdauen" wird.
-
... Um Sie nicht länger auf die Folter zu
spannen - die Quintessenz des Buches ist ja offensichtlich:
Freundschaft ist ...
-
Weil es mir genau wie Ihnen geht, dass
imperative Gedanken das Verhalten (und sogar die Träume)
bestimmen, bedeutet diese Feststellung für mich ein Zugewinn an
Klarheit, Freiheit und Freude.
-
... Natürlich habe ich das schon gewusst
und auch ausgesprochen. Trotzdem habe ich nicht danach gehandelt.
-
Jetzt ist mir klar geworden, was ich z. B. in
allerletzter Zeit bei einem jungen Litauer falsch gemacht habe, den
ich im Herzen schon als meinen Sohn reklamiert hatte.
-
So - und jetzt wage ich auszusprechen, was
sich mir beim Lesen des Buches immer wieder auffiel (vielleicht
weil es mein eigenes Thema ist): S. 13 ... ich fühlte mich von
einem Mann angenommen ..., S. 50 ... Ich empfand die ... Situation
als ... Balsam für meine Seele. S. 57 ... die Freude des
Angenommenseins ! Ein bewegendes Thema.
-
... Inzwischen reagiere ich nicht mehr so
hysterisch wie vor Jahren, wenn ich einen Vater mit seinem kleinen
Sohn schmusen sehe. Jetzt werde ich nur noch ein bisschen traurig.
Manchmal freue ich mich auch, dass es dies nur in meiner Welt nicht
gab, dass es jedoch so normal ist, wie ich nie zu hoffen wagte.
-
... Nur zwei Stellen will ich noch anführen.
1.) S. 21 letzter Absatz, wo Sie Hebamme spielten. Diese
Zeilen fand ich einfach herrlich schön!
2.) Dem
19-jährigen hätte ich geraten, "...nimm ... deinen
Freund so, wie er jetzt gerade ist. Der einzige Mensch, den ich
ändern kann, das bin ich! Stell' dir vor, du stocherst genau in
den Stellen seines Wesens herum, die ihn im Augenblick am meisten
ärgern, die wie Wunden sind, die eitern und ihre Zeit brauchen,
um ohne Störung von außen zu heilen".
-
Zum Abschluss: Für einen Psychologen
mit Herz und Verstand wäre diese Studie über Freundschaft
eine lohnende Fundgrube.
-
Ich halte es für dringend erforderlich,
unserer Gesellschaft Impulse für eine Verhaltensänderung
in Sachen Männerfreundschaften zu geben. Deswegen sollte das
Buch weiter im Internet angeboten werden. Vielleicht habe ich nicht
den Überblick, um beurteilen zu können, ob es reif ist,
als Buch zu erscheinen. Für mein Gefühl ist es noch zu
privat. Es wäre mir peinlich, es einer anonymen Öffentlichkeit
auszusetzen. Als Gesprächsstoff unter Freunden jedoch ist es
sehr anregend und zum Weitergeben dieses Tipps als Hilfe für
bestimmte Einzelne finde ich es auch gut. Das ist lediglich (m)eine
unmaßgebliche Meinung.
-
Es hat mir viel Spaß gemacht und
Gewinn gebracht. Ganz anders als die beiden
Freundschaftsanzeigen, die ich am selben Abend aufgegeben hatte, als
ich ihr Buch im Internet fand.
-
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02. Mai 2001
Fariss
W.:
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Kurz und bündig kann ich jedes Wort das
darin steht, vollends bestätigen. Vielmehr ist das Schöne
daran, dass Sie eine Thematik, die eigentlich immer fast
stiefmütterlich behandelt wird, hier deutlich ausgesprochen
haben. Dabei ist gerade Freundschaft etwas sehr Wichtiges und
ich stimme eben Ihrer Sicht absolut zu.
-
Wie hat es aber meine Probleme mit meinem
Freund verändern können? Ihr Buch hatte ich an einem
Abend, gleich an dem Sie es mir geschickt hatten, gelesen. Ich bin
kein schneller Leser, vielmehr ein interessierter Leser und die
gesammelten Anregungen habe ich dazu genützt, am nächsten
Tag meinem Freund einen Brief zu schreiben, in dem ich ihm offen
gesagt habe, das in meinem Herzen durch unsere Entfernung eine Leere
entstanden ist, die kein anderer zu lindern vermag.
-
... Nun, der Brief hat erst später ihn
dazu bewegt, mich ohne ein Wort zu umarmen und mich auch bisweilen
anzulächeln. Aber mir scheint, das diese kurzen Gesten ein
Strohfeuer sind. So belasse ich es dabei und erfreue mich der
schönen Erinnerungen. Aber wie Sie selber ja auch gesagt haben,
so muss in einer Beziehung von beiden Seiten Signale, Bewegung,
Engagement in eine Freundschaft kommen, andernfalls läuft das
nicht.
-
... Ich glaube, ein anderer Leser Ihres Buches
hatte es schon erwähnt, dass die sehr große Gliederung
(Untergliederung) etwas zuviel ist. Das wäre meiner Ansicht
nach die einzige Veränderung, die noch vorgenommen werden
sollte.
-
Aber fasse ich zusammen, dass ich erfreut
bin, dass ich nicht der einzige auf der Welt bin, der an
Freundschaft wirklich ernsthaft willentlich interessiert ist und
sich auch tiefere Gedanken darüber macht.
-
-
02. Mai 2001
Benjamin
W.:
-
Ich fand es sehr gut zu lesen und war kein
einziges Mal gelangweilt. Ich staune über Ihre Offenheit
und Ihre Schilderung der Ereignisse. An mehreren Stellen konnte
ich mich sehr gut mit Ihnen identifizieren, weil mir ähnliche
Situationen widerfahren sind, z. B. Veränderung eines Freundes
oder Kennenlernen eines 'Freundes'.
-
Die Voraussetzungen für Freundschaft, die
sie am Anfang des zweiten Kapitels anführen, sehe ich ebenso.
Vor allem das später erwähnte 'Geben ohne zu Erwarten'
finde ich wichtig.
-
... Was ich jedoch in dem Buch ein wenig
vermisst habe, war der mir wichtige Punkt von Hilfe und
Unterstützung. Für mich ist ein Freund eine Person,
die einfach da ist, wenn man sie braucht. Deshalb finde ich es auch
nicht unwichtig, dass man sich relativ regelmäßig sieht.
-
Jedoch beschreiben sie in Ihrem Buch die
...basis einer Freundschaft sehr ausführlich, die mir bis jetzt
so intensiv, wie Sie sie erleben, nicht bewußt geworden ist.
-
Abschließend möchte ich ihnen
deshalb danken, dass sie Ihre eigenen Ansichten niedergeschrieben
und mich wieder ein Stück weiter gebracht haben (die
letzten acht Zeilen gefallen mir besonders gut.). Bei meiner
nächsten Begegnung werde ich bestimmt an 'Ihre Worte' denken.
-
-
30. April
2001
Andreas S.:
-
Ich habe Ihr Buch gelesen und finde es sehr
angenehm zu lesen. Ich habe viel über meine Beziehungen zu
Männern im allgemeinen und zu Freunden nachgedacht. Dafür
bin ich Ihnen dankbar.
-
Es irritieren mich zwei Dinge: Zum
einen die starke Reduzierung auf die Homosexualität und die
Angst, als schwul zu gelten. Vielleicht meinen Sie es auch nicht so,
aber ich habe es beim Lesen sehr stark empfunden. Ich kann diese
Angst jetzt zwar verstehen, allerdings war der Gedanke mir fremd,
sprich, wurde von mir zuvor so gut wie nie gedacht.
-
... Zum Zweiten bauen Sie Bilder von
Einstellungen und ziehen Schlüsse und verkaufen sie als
allgemeingültige Ware. Ich denke nicht, das Ihre Schlüsse
alle (für mich !) falsch sind, nur stört es mich, wenn
Begriffe mit Realität verwechselt werden. Vielleicht wollen Sie
das gar nicht. Aber ich denke nicht, daß ich auf weitem Flur
alleine mit meinem Empfinden stehe. Viele Dinge empfinde ich ganz
anders als Sie, einige kann ich nachempfinden, andere nicht so sehr.
-
-
22. April 2001
Daniel
R.:
-
Vielen Dank für Ihr großartiges
Buch. Ich habe es in einem Stück gelesen und habe viele
Erfahrungen, die Sie gemacht haben, ebenfalls erlebt. Meinen besten
Freund kenne ich seit vielen Jahren, allerdings habe ich manchmal
das Gefühl, daß er nicht so richtig weiß, wie er
mit meiner Nähe umgehen soll. Ich glaube, daß ich durch
Ihr Buch die Kraft gefunden habe, einmal mit ihm darüber zu
reden.
-
... Die meisten Leute in Deutschland können
es nicht verstehen, daß sich zwei Männer nahe sein
können, ohne schwul zu sein.
-
... Ich finde es ganz wichtig, daß man
gegenseitig ... füreinander hat, denn mit wem man seine
intimsten Dinge bespricht, für den braucht es mehr als das
oberflächliche "Vertrauen".
-
Auch stimme ich Ihnen in dem Punkt zu, daß
es in Männerfreundschaften sehr schwierig ist, über
Gefühle zu reden. Mein Freund tut sich da auch sehr schwer,
aber auch hier habe ich durch Ihr Buch die Kraft, einmal mit ihm
darüber zu sprechen.
-
Ihrem sogenannten Indiziencharakter von Seite
63 kann ich ebenfalls nur beipflichten. Diese Erfahrung habe ich
erst letzte Woche wieder gemacht.
-
... Als Fazit kann ich nur sagen, daß
unsere Freundschaft durch Ihr Buch ganz neue Impulse erhalten wird,
wofür ich Ihnen sehr dankbar bin.
-
-
25.
Februar 2001
Patrick D.:
Vielen
Dank für die rasche Zusendung! Ich habe sofort angefangen zu
lesen und erst am Ende wieder aufgehört. Ich möchte Ihnen
mein erstes Feedback sogleich zukommen lassen und werde weitere
Erfahrungen mit den neugewonnenen Erkenntnissen „nachliefern“.
Ich
bin 30 Jahre alt und habe einen „besten Freund“ im Alter
von 22 Jahren. Wir bauen zusammen ein New-Economy-Unternehmen auf
und verbringen deshalb sehr sehr viel Zeit miteinander. Ich habe
noch niemals eine so tiefe Bindung zu jemanden gehabt. Doch gerade
das hat bislang immer zu Problemen geführt. Mein Freund wies
schon öfters darauf hin, daß ich zuviel erwarte.
Hierzu gibt es in Ihrem Buch ja auch die passende Stelle. Immer
wieder habe ich Nähe erzwingen wollen bzw. die wahre Tiefe der
Freundschaft hinterfragt, da er meine Erwartungen nicht erfüllte.
Wie dumm ich doch gewesen bin!
Ihr Buch zeigt deutlich, daß
mein Freund ein wahres Geschenk ist. Trotz meines häufigen
Gekränktseins hat er stets versucht, sein Bestes zu geben und
vor allem, er läßt Zuneigung zu. Mir wurde deutlich,
wie stark er sich doch um uns bemüht und stets versucht, meine
Erwartungen zu erfüllen. Nur kann er sich nunmal nicht
erzwungenermaßen öffnen. Ich erwartete, daß er mir
Zugang zu seinem geistigen Intimbereich gewährt so wie ich Ihm.
Er hat zurecht festgestellt, daß das ein natürlicher
Prozeß sei und nicht erzwungen werden kann. Je nach Lage und
Gefühl wird sich das ergeben. Wie recht er doch hat! Am Freitag
hatten wir hierzu erst ein tiefes Gespräch. Hier haben wir
beschlossen, ab sofort nur noch nach unseren Gefühlen zu gehen
und unsere rationale „Verkrampfung“ loszuwerden, quasi
alles geschmeidig und natürlich anzugehn. Ihr Buch hat mir
nun zusätzlich die Augen geöffnet und ich spüre eine
neue Energie, die unsere Freundschaft ganz neu beleben wird.
Denn ich werde von nun an nichts mehr erwarten, sondern mich nur
noch auf die Zuneigung zu ihm konzentrieren und es genießen,
wie er sie wie bisher zuläßt. Aufbauend auf der
entstehenden größeren freundschaftlichen Tiefe werde ich
auch die körperliche Nähe fördern.
Schlüsselaussagen
waren für mich:
- nichts erwarten,
- nicht wollen,
-
Freiheit, keine Verpflichtung,
- Energiefluß durch
zugelassene Zuneigung.
6.
Februar 2001
Joachim N.:
Kleiner
Tipp: Erst den hier folgenden Brief von Joachim N. vom
08.12.00 lesen!
Vor einigen Monaten habe ich Ihr Buch
"Die Kunst eines Freundes Freud zu sein" als Datei
erhalten. Um Ihnen über meine neuen Erfahrungen - verstärkt
ausgelöst durch die Lektüre Ihrer Ausarbeitung - zu
berichten, musste ich erst einmal Zeit verstreichen lassen. Die
neuen Sichtweisen und die damit verbundenen positiven Veränderungen
in meinem Leben beanspruchten mich sehr. Sie bedurften einer
längerfristigen Reflektion. Außerdem wollte ich ganz
sicher gehen, das Neue auch wirklich "leben" und "erleben"
zu können. Ich wollte wissen, ob mein bisher (vielleicht)
unterdrücktes Bedürfnis nach einer echten (Männer-)
Freundschaft auch tatsächlich mein ernsthafter Wunsch war oder
ob ich mein Leben eher als Einzelgänger verbringen wollte. Von
dem wirklich glücklichen Familienleben, das ich mit meiner Frau
und meinen beiden Söhnen führte, einmal abgesehen.
Meine
Selbsterfahrung in dieser Phase hat mir jetzt bestätigt, dass
ich über eine sehr lange Zeit mangels einer echten Freundschaft
gelitten habe. Nicht, dass ich keine "guten Bekannten"
gehabt hätte. Aber deren Oberflächlichkeit und
unverbindliche Unverbundenheit wurde mir erst recht nach der Lektüre
bewusst. So habe ich Ihr Buch von Beginn an nicht als "fast"
eine Anleitung, sondern als wirkliche Anleitung gesehen und eine
Offenheit an den Tag gelegt, die mir bis dato fremd war. Immer
auch im Hinblick darauf, dass ich wusste "Ich bin nicht allein
mit dieser Problematik".
Seit
längerem stand ich mit zwei Arbeitskollegen in engerem
persönlichen Kontakt. Zwei völlig verschiedene Männer,
aber jeder auf seine Art sympathisch und irgendwie "einfach
nett". Einer der beiden, P., versuchte schon über einen
längeren Zeitraum sein Verhältnis zu mir zu intensivieren.
Aber auf (damals) unerklärliche Weise habe ich seine Nähe
nicht zulassen wollen. Es war mir so verbindlich und irgendwie nicht
geheuer.
Bis ich dann M. näher
kennenlernte. Ein bis zweimal wöchentlich verbrachte ich meine
Arbeitszeit in seinem Büro. Ich machte gerade eine hausintere
Weiterbildungsmaßnahme, auf deren Plan auch die engere
Zusammenarbeit mit diesem Mann stand. Ich habe schnell gemerkt, dass
M. - vielleicht auch wie ich - ein Außenseiter in der Branche
war. Es war daher sehr ungewöhnlich, auf einen
Seelenverwandten zu stoßen - auf einen Menschen, der einen
selbst zu spiegeln vermag ... wenn Sie wissen, wie ich das
meine. Obwohl M. über 10 Jahre jünger ist als ich, habe
ich von ihm so viel lernen können, wie lange schon nicht mehr
von einem Menschen. Er beflügelte mich zu Dingen, von denen
ich vorher nicht wusste, dass ich sie beherrsche. Letztlich
haben wir uns gegenseitig so viel an positivem Input gegeben, dass
wir beide wussten, in eine echte Freundschaft gehen zu
können. Wir haben uns Briefe geschrieben, wir haben darüber
gesprochen, wir haben einfach nur Spaß gehabt. Meine Frau war
ebenfalls von diesem Bund begeistert und hat meine Veränderung
bemerkt.
Im Dezember
verließ M. die Stadt N., um in Berlin einen neuen beruflichen
Wirkungskreis zu finden. Es war ein absoluter Schlag für mich.
Aber meine Gefühle, die Angst "verlassen" zu
werden, habe ich ihm mitgeteilt. Früher einfach undenkbar.
Dieser Abschied hat uns jetzt nur noch näher gebracht - trotz
der Distanz unserer Wohnorte. Er hat mich und meine Familie bereits
in N. besucht und ich war für einige Tage bei ihm. Wir
telefonieren, wir beraten uns gegenseitig. Und wir können
weinen und lachen miteinander.
Ebenso erging es mir
mit P., den ich vorher so gerne "abblitzen" ließ.
Ich habe mit ihm gesprochen und ihm erklärt, dass ich selbst
nie so genau wusste, ob ich eine Freundschaft eingehen möchte.
P. sprach daraufhin offen und ehrlich über seine Gefühle
und dass er stolz wäre, mich seinen Freund zu nennen und
dass er immer am Boden zerstört gewesen sei, wenn er durch mich
eine Ablehnung erfuhr. Er verband dies immer mit Erlebnissen aus
seiner Kindheit. Ein bisschen habe ich mich geschämt, dass
ich unbewusst einen wirklich netten Menschen so verletzt habe.
Es war mir auch damals nicht bewusst.
Aber
ich habe viel gelernt. Und es hätte keinen besseren Denkanstoss
geben können als ihr Buch. Es hat mir geholfen, über
meinen eigenen Schatten zu springen. Einfach auch wieder zu
erkennen, dass ich nicht der knallharte Typ oder Macho bin, für
den ich mich so gerne ausgegeben habe. Meine Gefühle spreche
ich jetzt ziemlich deutlich aus, zumal ich weiß, wem gegenüber
ich es auch tun kann.
Ich habe zwei echte Freunde gewonnen.
Wow! ... kann ich da nur sagen. Was habe ich bisher versäumt!
... Ein Dankeschön für Ihr Anleitung
und ganz liebe Grüße. Ich würde mich sehr
freuen, wenn sie mir eine Nachricht, wenn auch eine kurze, schicken
würden. (Das habe ich natürlich getan.)
1.
Januar 2001
Dominik S.:
Tja, wie fange ich denn mal
an? Vielleicht erstmal etwas über meine Person. Ich heiße
Dominik, bin 19 Jahre alt und wohne in M..
Gestern hab ich
angefangen, ihr Buch zu lesen und hab mir schon nach den ersten zehn
Seiten gedacht: Ihm mußt du unbedingt schreiben, wenn du das
Buch gelesen hast. Ich hab’s noch nicht zu Ende gelesen. Ich
bin jetzt erst auf Seite 32 und muß sagen, dass ich nur sehr
schleppend vorwärts komme. Nicht aus dem Grund, dass sie
kompliziert oder langweilig schreiben (ganz im Gegenteil), sondern
weil ich ständig mit meinen Gedanken abschweife und ihre
Erzählungen mit meinen Erfahrungen vergleiche. Deswegen
schreibe ich schon mal jetzt ein wenig und werde mich nach Beendigung
noch mal melden.
Sie fragen sich sicherlich, warum mich das
Geschriebene so anspricht. Genau weiß ich es auch noch
nicht, aber ich versuche es ansatzweise zu erklären.
Ich
kann von mir sagen, dass ich drei Männer/Jungs als meine
"Freunde" bezeichnen darf. Ich kann sehr gut mit ihnen über
Gefühle reden Ganz offen und auch in der Öffentlichkeit.
Ich habe damit genauso wenig Probleme wie sie. Zwei von ihnen sind
schwul, den dritten kenne ich schon seit der Krabbelgruppe. Meine
beiden schwulen Freunde waren beide schon mal in mich verliebt. Ich
konnte diese Liebe aber nicht erwidern (Denken sie jetzt nicht, ich
hätte direkt abgeblockt und gesagt: "Ich schwul? Quatsch,
ich doch nicht!" Ich hab mir schon meine Gedanken gemacht und
bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich nicht schwul bin. Auch
wenn es bewiesen ist, dass wir alle einen gewissen Teil an
Homosexualität in uns haben. Ich fühl’ mich nicht auf
diese Art zu meinen Freunden hingezogen. Ich mag zwar ihre Zuneigung,
aber auf seine bestimmte Art und Weise; auf die eines Freundes).
Letztendlich hat sich in beiden Fällen eine sehr intensive
Freundschaft entwickelt.
8.
Dezember 2000
Joachim N.:
Ich habe mich sehr
gefreut, als ich bereits heute Ihr Buch erhielt. Ebenso erstaunt hat
mich Ihr Vertrauen. Es löste ein gutes Gefühl bei mir aus.
Danke. Selbstverständlich werde ich Ihnen ein feedback
geben.
Und als ob es Zufall ist (aber es gibt keine Zufälle),
verlässt heute mein bester Freund (ich hatte wirklich nie einen
besseren) die Stadt. Er zieht von N. nach Berlin. Das Gefühl,
ihn dann nicht mehr in meiner unmittelbaren Nähe zu wissen,
zerreißt mir fast das Herz. Am liebsten würde ich
herausbrüllen, wie weh es tut. Ich denke, dass ich 41 Jahre lang
(das ist auch mein Alter) auf diese Freundschaft gewartet habe. Aber
schon stellt sich mir die Frage, ob mein Gefühlsleben jetzt
völlig aus den Fugen geraten ist. Schließlich bin ich
glücklich verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Sie
sehen, dass Ihr Buch bestimmt an jemanden geraten ist, der die
Erfahrung eines anderen Menschen braucht, um die Dinge wieder etwas
klarer zu sehen. Wie heißt es so schön: Wie weit man
sehen kann, hängt vom Horizont ab. Vielleicht läßt
sich selbiger bei mir durch die Lektüre erweitern. Für ihre
mühen und ihre offenheit nochmals meinen herzlichen dank. für
ihre mühen und ihre offenheit nochmals meinen herzlichen Dank.
6.
Dezember 2000
Alexander G.:
Ich habe ihr Buch
nach Erhalt gestern in einem Zug durchgelesen. Insgesamt war ich
ziemlich begeistert.
Vorweg ein paar Anmerkungen zu den
Formalien. Ihr Sprachstil ist sehr angenehm und hat wenig mit
dem bei Juristen oftmals sehr verbreiteten Verkomplizieren, zu tun.
Was mich am Aufbau ein wenig stört, ist das unübersichtliche
und viel zu detaillierte Inhaltsverzeichnis.
25.
November 2000
Knut G.:
mir ist aufgefallen, dass in
ihrem werk der weitaus meiste raum dem körperlichen aspekt -
sprich der körperlichen begegnung zwischen männern gewidmet
ist. ich finde diesen aspekt, und besonders ihre beobachtung,
dass männer offensichtlich sehr darum bemüht sind, jegliche
homoerotischen assoziationsmöglichkeiten zu vermeiden, sofern
sie heterosexuell sind, sehr interessant. das ist mir so
bisher noch nicht aufgefallen.
gleichwohl scheinen mir die
„seelisch - geistigen“ aspekte etwas zu kurz gekommen.
ich meine damit nicht, dass sich männer nur „kopfig“
miteinander auseinandersetzen sollen, aber ich versuche - auch und
unter anderem durch ihre schrift dazu angeregt - grundsätzlich
einmal zu verstehen, was die verbale kommunikation zwischen männern
im alltag so erschwert, wobei mir die einschlägigen
argumente und historischen herleitungen aus der heutigen
männerliteratur bekannt, aber nicht erschöpfend genug sind.
sollte es ihr anliegen gewesen sein, den körperlichen aspekt
deutlich heraus zu stellen, so ist ihnen das in meinen augen - auch
durch ihre offenherzige darstellung - sehr gut gelungen.
dennoch
denke ich, dass die meisten männer, soweit ich das beobachten
kann, noch nicht einmal „echt menschlich“ miteinander
kommunizieren können. es braucht in aller regel erstmal einen
mann, der nicht befürchtet, sein gesicht zu verlieren - will
sagen: der sich keinen zacken aus der krone bricht, wenn er sich und
anderen eine schwäche eingesteht - um stimmungen so zu
erschüttern, dass „gespräche“ überhaupt
erst möglich werden. als mir das vor einigen jahren zu dämmern
begann, „übte“ ich solche offenen verhaltensweisen
immer mehr, und stellte dabei fest, wie sich dabei unterhaltungen
in gespräche verwandelten.
wie dem auch sei: ich habe
ihre kleine schrift als eine bereicherung erlebt, und sende ihnen
hiermit für ihre mühen und ihre offenheit nochmals meinen
herzlichen Dank.
12.
November 2000
Bernd St.:
Herzlichen Dank für die dicke Mail. Ich hab sie
in einem Rutsch durchgelesen und muss sagen, dass ich sehr Vieles
davon unterstreichen kann.
Allerdings verstehe ich Ihre
Ausführungen nicht so sehr als "Anleitung", sondern
würde sie eher als "erste Schritte" verstehen, denn
ich hab Freundschaft unter Männern durchaus noch viel
körperlicher, intimer, ja erotischer erlebt. Dieser Punkt würde
mich auch noch mehr interessieren, gerade auch in Abgrenzung zum
Element "Sex" bzw. "No-Sex", wie Sie es
verstehen. Ich finde die Formel "..." viel zu kurz
gegriffen. Eine Männerfreundschaft darf ruhig etwas
Erotisches haben. Warum denn nicht einen Mann schön finden,
bzw. etwas an ihm, und dies z. B. durch Streicheln mitteilen? Oder
einen herzhaften Kuss? ...
Ich find’s toll, dass Sie dieses
Thema mal offen zur Sprache und ins Netz gebracht haben!
- 3. Oktober 2000
-
Carsten B.:
Ich
habe noch ungefähr fünf Seiten Ihres Buches vor mir.
Trotzdem hat es mich jetzt bereits in den Fingern gejuckt, Ihnen ein
kurzes Feedback zu geben.
-
Vorab noch, ich beschäftige mich schon
sehr lange mit dem Thema "Männerfreundschaften".
Heute kann ich es so nennen, es gab Zeiten, da dachte ich auch,
ich könnte schwul sein. Ihr Buch war nicht so der
Blitz für mich, aber eine gute und noch nie in dieser Form
gefunden Bestätigung meiner eignen Einsichten und Erfahrungen.
Besonders gut tut es mir, wenn ich die Leserstimmen lese und
feststellen kann, es gibt ne’ Menge Männer, die auch auf
Ihrer Insel sitzen.
-
Erst nachdem für mich der Knoten geplatzt
ist zum Thema "Männer", hat sich mein Leben
entwickelt und entwirrt. Lange ist dies noch nicht her, aber es
hatte auf mein gesamtes Leben unendliche Auswirkungen. Ich bin immer
noch davon überzeugt, das ich erst am Anfang stehe. Nicht
zuletzt hat mir eine Psychoanalyse, die ich seit vielen Jahren
mache, zu vielen guten Einsichten verholfen. In der
Analyse wurde mir klar, dass ich Nähe suche und lange Zeit mit
Sex verwechselt habe.
-
Wir kennen uns nicht und doch habe ich für
mich das Gefühl, Ihnen etwas von mir erzählen zu müssen
(Sie sind ja quasi schon in Vertrauensvorleistung gegangen mit Ihrem
Buch).
-
-
19. September 2000
-
Knut G.:
Zuerst
einmal ein herzliches danke schön für ihre offenheit,
mit der sie sich mit ihren erfahrungen in die öffentlichkeit
stellen. ich habe den text heute morgen erhalten und fand ihn
beim anlesen so spannend geschrieben, dass ich ihn direkt ganz
gelesen habe. einen tiefergehenden kommentar kann ich jetzt noch
nicht abgeben. was mich jedenfalls beeindruckte, war die
beschreibung des weges und die konsequenz, mit der sie ihn
beschritten haben.
-
-
25. Juli 2000
-
Hans-Joachim L.:
Herzlichen Dank für Ihren Text. Verblüffend
die Deutlichkeit und auch der Mut, die eigenen Wünsche und die
Erlebnisse so offen darzustellen. Ich selbst kenne viele Ihrer
Sehnsüchte und Erfahrungen samt Mißverständnissen,
Enttäuschungen und Verletzungen. Vieles von dem, was Sie
beschreiben, hat meines Erachtens mit der entfremdeten
männlichkeitsdominierten Gesellschaft und ihrer Weise, wie
sie funktioniert zu tun, mit dem Leistungsprinzip, der
Konkurrenz und dem Über- und Unterordnungsprinzip
der sozialen Hierarchisierung zwischen Männern. Wie Sie ja auch
erkannt haben, ist ohne ein gehöriges Stück
Selbstüberprüfung (einschließlich Selbstliebe) keine
Freundschaft zwischen Männern möglich.
-
-
5. Juli 2000
-
Torsten D.:
Ich
habe es gelesen! Deshalb Dir als allererstes herzlichen Dank, daß
Du es geschrieben hast und herzlichen Glückwunsch, daß Du
solches erlebt und erfahren hast.
Ich bin sehr begeistert von
dem, was Du schreibst, habe ich doch ähnliches erlebt.
Andererseits sehe ich auch viel Stoff für einen angeregten
Austausch von Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Aus Deinem Buch
und Deinen Mails ist ja heraus zu lesen, daß Dich dieses
interessieren und reizen würde.
Laß mich noch anfügen,
daß ich mich in die Meinung derjenigen einreihen möchte,
die sagen, Du solltest es publizieren. Auch wenn Du bisher
kein Bedürfnis danach gehabt haben magst: Auch Du lebst ja
nicht allein, vielleicht bedeutet es Dir ja etwas, daß andere
davon profitieren können.
... dann kann es ja auch in diesem
Fluß sein, einen Dienst an der Gesellschaft, an den
Menschen zu tun, in dem Du das Buch unabhängig von einem
eigenen Verlangen drucken läßt???
-
-
5. Mai 2000
-
Andreas W.,
Österreich:
-
Ich bin sehr begeistert von Ihrem Werk,
da ich mich in Ihren gefühlvollen Schilderungen sehr stark
wiedererkenne.
Ich bin in der sehr glücklichen Lage,
einen Freund zu haben, mit dem ich eine Freundschaft leben kann, die
auf den Fundamenten .... aufgebaut ist, obwohl wir beide nicht
schwul sind.
Weshalb Ihr Buch ein Meilenstein in meiner
Selbstfindung ist, werde ich nun erklären. Je intensiver
unsere Freundschaft und je geringer mein Wunsch nach einer Freundin
wurde, desto mehr wuchsen Zweifel in mir, ob ich nun schwul sei
oder nicht. Ich haderte ziemlich lange mit dem Gedanken und
schließlich hab' ich es einfach akzeptiert: Ich bin
wahrscheinlich schwul! Bis mir bei Ihrem Buch ein Licht aufging.
Ich will von meinem Freund "nur"
Zuneigung, Liebe Akzeptanz, Berührungen, Nähe - und keinen
Sex!
Das war faszinierend für mich und es schlug ein wie
ein klärender Blitz. Ich weiß jetzt dank einer
Therapiestunde, daß mich meine Mutter bis jetzt (ich bin 26)
nicht losließ und daher auch kein Platz für eine Frau in
meinem Leben war. Ich bin jetzt ausgezogen und fühle, daß
das Gefühl, irgendwann eine Freundin haben zu wollen, in mir
wächst.
Noch eins: Durch Ihr Buch fand ich die Kraft,
meinem Freund zu sagen, daß ich schon glaubte, schwul zu sein
und ich jetzt weiß, daß ich nur Nähe will und
suche. Dieses offene Aussprechen meiner neuen Situation bewirkte in
ihm, daß er nun viel, viel mehr Nähe zu mir zulassen
kann. Wahrscheinlich hatte er immer noch ein wenig Mißtrauen,
ob ich nicht doch etwas anderes als nur Nähe von ihm wollte.
-
-
7. März 2000
-
Dr. Michael H.:
-
Wie ich Ihnen schon vor etwas längerer
Zeit geschrieben habe, hat auch mich Ihr Buch äußerst
fasziniert, wie es wohl vielen anderen auch erging. Besonders
mit Freude erfüllt hat mich dabei allein schon die Tatsache,
dass ich gespürt habe, dass ich mit derartigen "Problemen"
nicht allein auf dieser Welt dastehe und dass jemand den Mut hat,
sich offen dieses Themas anzunehmen.
-
Ich habe Ihr Buch mit Begeisterung gelesen
und erinnere mich gut, dass ich bei meinem ersten Lesen, das Buch
zunächst nicht, wie ich es ansonsten oft zu tun pflege, nach
wenigen Seiten beiseite gelegt habe und später weiterlesen
wollte, sondern dass ich dabei blieb, weil es mich richtig
fesselte. Besonders gefiel mir dabei der Stil des irgendwie
"darüber Stehenden", den Sie (zumindest auf den
ersten 40 Seiten) meiner Meinung nach vermitteln. In diesem Teil
des Buches wird das Buch vollständig seinem Untertitel "Fast
eine Anleitung" gerecht, ohne - und das ist entscheidend -
dabei in irgendeiner Weise einen "schulmeisterlichen" Stil
zu vermitteln. Der Erzähler schildert zwar immer wieder,
gezielt eingestreut, kurze Erlebnisse, die gleichsam einer Quelle
der neuen Erkenntnis, ein weiteres Teil in jenem Puzzle ergeben,
dass nach seiner Fertigstellung die "Anleitung" zum Erfolg
einer Freundschaft darstellen soll. Genau dieser Stil vermittelt
einem dann auch das angenehme Gefühl, dass der Erzähler
das fertige Bild jenes Puzzles wohl schon kennt, und so liest man
sich erwartungsvoll von Seite zu Seite, teilhabend an dem erhebenden
Gefühl der Erkenntnis damit wohl auch immer ein Stück
näher zu kommen. Ich weiss, das mag jetzt vielleicht etwas
"dick aufgetragen" klingen, aber genau dieses Gefühl
empfand ich dabei.
Nun, ich sagte oben in Klammern nicht ohne
Grund "bis etwa Seite 40". Hier meine ich,
plötzlich einen - wenn auch subtilen - Wechsel in Ihrem Stil zu
entdecken. Es scheint mir, als wird der Erzähler plötzlich
von seiner "Podest-Stellung" heruntergezogen (oder steigt
er selbst herunter?).
Ich empfinde aber auch, dass sich der Stil
zum Ende des Buches hin dann wieder wandelt, und zwar wieder zurück
zum ursprünglichen hin. Hier ziehen Sie wieder Schlüsse
aus den "Gefühlswirren" zuvor und runden den Text
gekonnt ab. Die Anleitung ist eigentlich perfekt.
-
-
22. Februar 2000
-
Dr. Michael H.:
Auch
ich habe seit meiner letzten Mail an Sie wieder ein paar sehr
interessante Erfahrungen in diesem Bereich machen dürfen, die
mich noch mehr in meiner Meinung bestärkt haben, dass die
"wahre Freundschaft" zwischen zwei Männern wirklich
etwas sehr Besonderes ist und durchaus auch von anderen Männern
angestrebt wird, aber wohl bei den meisten stets mit einer
gewissen Angst (meines Erachtens stets die Angst, von der
Gesellschaft für schwul gehalten zu werden).
Ich
mußte bei ein paar Gelegenheiten sogar sehr oft an die
Schilderungen in Ihrem Buch denken, und dabei besonders an Ihren
Wunsch nach körperlicher Nähe zu bestimmten Menschen.
Diese Nähe zu zeigen ist in unserer Gesellschaft ja sehr
schwierig geworden und scheint förmlich aberzogen zu sein.
...
Ich wollte mit der Geschichte nur nochmals meine und Ihre Ansicht
unterstreichen, dass "Freundschaft" mit einer
bestimmten körperlichen Nähe zueinander etwas Besonderes
ist, das wahrscheinlich von mehreren Leuten durchaus angestrebt
wird. Aber ich denke, das ist heutzutage nicht
unproblematisch (zwischen Nicht-Schwulen), besonders wenn man
vielleicht versuchen würde, konkret darüber zu reden.
-
-
22. Januar
2000
Heribert B., Dipl.-Psych.:
... saß diese
Woche mehrere Stunden im Zug und hab Dein Buch gelesen. Find ich
gut. Sehr authentisch, geradezu "schonungslos", sehr
ich- und gefühlsnah. Liest sich leicht und mitunter geradezu
spannend.
Inhaltlich trifft es ein ganz wesentliches
Thema, das meinesErachtens in der Literatur zuwenig Beachtung
gefunden hat: Die Homophobie bei Männerfreundschaften.
-
Keine Ahnung, warum Frauen damit weniger oder
gar keine Probleme haben. Wohl weil der § 175 nur für
Männer gegolten hat?
-
-
20. Oktober 1999
Axel
Sch., Indien:
Sehr gut finde ich Ihre Ausführungen
auf Seite 23 ff zum Thema "Männer und Gefühle".
Ich glaube, dass hier ein ganz großer Stolperstein auf dem
Weg zu den von ihnen propagierten "besseren"
Männerfreundschaften liegt. Unsere Einstellungen dazu
können sich aber leider nicht einfach durch Lektüre ihres
Buches ändern. Schon in frühester Kindheit wird einem doch
eingebläut, dass Gefühle weiblich, oder sagen wir besser
"weibisch" sind: Ein Indianer kennt keinen Schmerz, usw. -
solche Sprüche hinterlassen in unserem Unterbewußtsein
ihre Wirkung (hier dem sogenannten "Eltern-Ich") und
beeinflussen uns später in unserem Handeln als Erwachsene.
Es
gehört schon sehr viel innere Kraft dazu, sich hiervon zu lösen
und statt dessen nüchtern unser "Erwachsenen-Ich" zu
benutzen. Allerdings brauche nicht nur ich selbst diese Kraft,
sondern auch die Person, deren Freund ich sein möchte.
-
Ganz frei von vom "Bild als Mann"
waren Sie offenbar ... bei ihrem ... Selbstexperiment auf dem
Seminar, das fand ich direkt schon kaltblütig.
-
-
13. Mai 1999
-
Dr. Michael H.:
-
Zunächst fand ich es sehr gut und auch
mutig von Ihnen, eine solche Thematik anzusprechen.
Männerfreundschaften sind, so glaube ich, in der Tat
immer noch in gewisser Weise ein Tabuthema. Die Grenze zur
Homosexualität scheint vielen sehr nahe oder besser gesagt sie
haben Angst, jener Grenze nahe gebracht zu werden. Man redet lieber
unverfänglich von "Kumpels".
-
Sie werden mir nun sicher glauben, daß
ich Ihr Buch mit großem Interesse gelesen habe. Besonders
die erste Hälfte fand ich sehr gelungen und sehr fesselnd. Man
war fast wie in einem Roman darauf gespannt, was wohl noch kommen
würde. In der zweiten Hälfte (in bin nicht mehr
sicher, ob die Grenze genau in der Hälfte zu ziehen war) fühlte
ich im Buch einen gewissen Verlust des "roten Fadens".
Dies soll keine Kritik sein, sondern mehr ein Eindruck, der
vielleicht auch nicht von ungefähr kommt. Ich hatte beim Lesen
hier irgendwie das Gefühl, daß sich der Autor hier selbst
in einer eventuell noch nicht ganz gelösten Verwirrung oder
besser Unsicherheit der Gefühle befindet, was im Text in
gewisser Weise seine Entsprechung findet. Das ist, wie gesagt, ein
rein subjektiver Eindruck gewesen, der vielleicht beim zweiten Mal
Lesen nicht mehr vorhanden ist. Ich weiß es nicht. Vor dem
Hintergrund meiner Deutung (falls zutreffend) finde ich dies aber
nicht schlecht, sondern im Gegenteil eher im Sinne des Buches.
-
-
7. März
1999
Kurt K.:
Ja, Ihr Buch hat mich fasziniert!
Habe mir nicht vorstellen können, daß das Thema
Freundschaft für einen Hetero eine solche Bedeutung hat. Hatte
eigentlich erwartet, etwas über schwule Freundschaften zu
lesen.
-
Bin genauso beseelt von dem Vorurteil, wenn
zwei Männer einander mögen, kann es ja eigentlich nur
schwul sein. Jede Zeile Ihres Buches hat mich eines besseren
belehrt.
-
Bestätigen kann ich als Schwuler die
Angst, in der Öffentlichkeit als schwul zu gelten. Darum habe
ich auch Angst vor Kontakten zu Männern, von denen ich die
genaue sexuelle Orientierung nicht weiß.
-
Ich würde gerne mal den einen oder
anderen Mann wiedertreffen, ohne einen sexuellen Hintergedanken.
Aber diese verdammte Angst ist immer wieder stärker.
-
Bei einem Kollegen, von dem ich absolut der
Meinung bin, er ist heterosexuell, fällt mir immer wieder auf,
daß er diese Probleme offenbar auch hat. Er hat Angst, mit
einem einzelnen Mann irgendwo hinzugehen. Seine Bemerkung immer
wieder "ich bin doch nicht schwul ...".
-
Das Buch hat alle meine Erwartungen
übertroffen. Es ist spannend zu lesen.
-
Man wundert sich nur, daß es nicht mehr
Literatur über solch ein Thema gibt. Alle haben doch
offensichtlich dasselbe "Problem". Vielleicht ist das ja
der Grund?! Jeder denkt, es geht nur ihm so und sieht es als
persönliches Problem an. Daß es den anderen auch nicht
besser geht, ist offensichtlich.
-
Also Herr Dr. Steinmann, schön, daß
Sie auf den Rat Ihrer Freunde gehört haben und dieses tolle
Buch geschrieben haben. Die Gabe, ein Problem so genau zu
analysieren und auch noch mit den richtigen Worten auf Papier zu
bannen, ist nicht jedem gegeben. Bitte machen Sie weiter mit
diesem Thema! Halten Sie mich über eine Aktualisierung
bitte auf dem Laufenden.
-
-
26. Oktober 1998
Nick
M., Australien:
-
Was mir schon am Anfang
des Buches auffiel, war der Stil des Juristen. Klar, knapp,
präzis, analytisch - vielleicht etwas „trocken“?
Ich hoffe, Sei nehmen mir das nicht krumm.
Jedenfalls bin ich
bisher so beeindruckt, daß ich mich, wenn sich dieser Eindruck
nicht wesentlich ändert, wahrscheinlich dazu hinreißen
lassen könnte, Ihnen das Ganze ins Englische zu übertragen
- nur wenn sie wollen, natürlich. Der Gedanke kam mir, weil
ich hier ein paar „Freunde“ habe, die das evtl. auch
interessieren würde. Abgesehen davon, ganz kaltblütig
gesehen, würden Sie mit einer englischen Version wahrscheinlich
im Internet auch einen bedeutend größeren Leserkreis
bekommen.
-
-
11. Oktober
1998
Martin D.
Ich anerkenne, daß Sie für
die Männerwelt eine Art Pionierleistung vollbringen! Zu
Ihrem Mut und Ihrer Konsequenz beglückwünsche ich Sie!
-
-
31. August 1998
Alex
B.:
Ich kann nicht sagen, warum ich mich so lange
gesträubt habe, Ihr Buch zu lesen. Jetzt, nachdem ich es
endlich getan habe, ärgere ich mich darüber, daß ich
es nicht schon früher getan habe! Ich habe das Buch förmlich
verschlungen!!!
Irgendwann hatte ich gemerkt, daß die
Freundschaft mit Andreas sehr auf der Kippe stand. Ich wußte
nicht mehr weiter und habe Ihr Buch zur Hand genommen. Ich habe
gehofft, daß es mir einige Fragen beantworten würde!
Meine Hoffnungen haben sich voll erfüllt! Es hat mir sehr
dabei geholfen, die Gefühle, die ich über die letzten
Monate entwickelt hatte, einzuordnen! Ich mußte sehr viele
Erfahrungen machen, die Sie in Ihrem Buch beschrieben haben. Hätte
ich es früher gelesen, hätte es mir, und somit auch
Andreas, vieles erleichtert! Jetzt haben wir eine Freundschaft,
wie ich sie noch nicht erlebt habe! Vielleicht ist es auch die
einzig wahre, die ich je hatte!?
-
-
10. August
1998
Michael M.:
-
Der leicht lesbare Stil und der lebendige
Ausdruck machen Ihr Buch zu einer wichtigen Ergänzung
meines bisher Erlebten.
-
-
6. August 1998
Frank
K.
Wenn ich Ihnen nun sage, daß es beim Lesen
für mich an mehreren Stellen Aha-Effekte gegeben hat, und
ich nun begonnen habe, bisher Erlebtes erneut zu betrachten und zu
beurteilen, gewissermaßen zu durchleben, weil Sie mir durch
Ihre Offenheit die Augen geöffnet haben, bedeutet das aber
auch zugleich, daß ich für Sie kein kompetenter
Gesprächspartner bin. Ich stehe am Anfang des Weges, während
Sie schon etliche Meilen vorausgeeilt sind.
-
Ich habe die Dinge noch nie so eingehend
betrachtet, ja manchmal sogar beiseite geschoben aus Angst (?) vor
den eigenen Gedanken. Das Thema Freundschaft ist jetzt erst
wieder zu einem echten Thema für mich geworden. Sie haben dem
Thema durch Ihre Gedanken und An-/Einsichten mehr Raum und damit
mehr Inhalt gegeben.
-
-
28. Juli 1998
Guido
R.:
Vielen Dank für ein sehr gutes,
hilfreiches Buch.
-
-
18. Juli 1998
Ingo
K.:
Zu einem derart emotionalem Thema ein so
analytisches Buch zu schreiben, will gekonnt sein. Sie schreiben
ihre Gedanken nieder und schaffen für diese einen Hintergrund
aus interessanten Fakten. Sie geben dabei sehr viel aus der
eigenen Gefühlswelt preis (...) und wissen auf diese Art die
Leser immer wieder zu überraschen.
-
-
16. Juli
1998
Christoph Sch.:
Ihr Buch hat mir bei dem
Versuch einer Standortbestimmung meiner selbst etwas sehr Wichtiges
aufgezeigt. Daß es eben nicht nur streng schwul oder hetero
gibt, sondern viele Zwischenstufen.
-
-
14. Juli 1998
Peter
M.:
Ich habe Ihr Buch mit großer Neugier
gelesen. Es war für mich doch sehr spannend, was dabei
am Ende herauskommt. Wenngleich ich
mir selbst in Männerfreundschaften etwas (oder sogar viel) mehr
Zuneigung wünsche, ging mir Ihr Ansatz sehr weit,
zumindest aus jetziger Sicht. ...
-
Das konsequent Analytische hat mir schon
gefallen. Mit wissenschaftlicher Nüchternheit versuchen Sie,
die Wahrheit zu finden. Ich glaube auch, daß nicht wenige im
Gebiet der Gefühle an der Wahrheit oder zumindest an den
erkennbaren Gesetzmäßigkeiten interessiert sind. ...
-
Ihre Offenheit und Experimentierfreudigkeit
ist sehr mutig. Die einfache Formel Freundschaft ist ...,
gefällt mir sehr gut.
-
Als ich vor 7 Jahren, also mit 42, mal spontan
mit Judo anfing, war mir die körperliche Nähe zu
Männern direkt ein neues Gefühl, was einerseits
Überwindung kostete, andererseits konnte ich es auch als sehr
angenehme Erfahrung verbuchen, es machte mich etwas freier. Ich
habe den Sport nur eineinhalb Jahre durchgehalten, er war mir dann
doch zu hart.
-
-
11. Juli 1998
Anton
A.:
Ich danke Ihnen sehr für das einmalige
Erlebnis, das mir die Lektüre Ihres Buches beschert hat. ...
Ihr Buch richtet sich eigentlich an den
männlichen Freund. Eine Erfahrung, die ich bisher noch nicht in
ausreichendem Maße gemacht habe. Ich suche nach dem wahren
Freund (natürlich nicht auf sexueller, sondern auf rein
intellektueller Art). Ihr Buch hat mir ein Stück
Lebensfreude zurückgegeben. Auch ich werde fündig
werden ... Also herzlichen Dank für Ihr Druckwerk. Sie sollten
sich einen Verlag suchen.
-
-
5. Juli 1998
Anton
A.:
Ich habe den Inhalt Ihrer Webseite mit viel
Freude verfolgt. Ich bin davon innerlich berührt worden und
freue mich schon sehr auf die Lektüre ihres Buches.
Auch
mich prägen Gedanken über mein soziales Verhalten in
meiner Kindheit. Auch ich hatte es oft nicht leicht. Durch viel
Erfahrung habe ich aber heute ein Selbstvertrauen gewonnen und habe
einen breiten Bekanntenkreis. Aber wahre Freunde habe ich nur in
bestimmter Gesellschaft gefunden. Wahre Freunde sind eine
Seltenheit und man sollte die Verbindung zu ihnen pflegen.
-
-
1. Juli 1998
Gunter
P.:
Ich habe den Eindruck, daß Sie sich darum
bemühen, sich selbst (und gegebenenfalls auch anderen Menschen)
beweisen zu wollen, daß Sie nicht homosexuell sind.
Vermutlich haben Sie mit diesem Bemühen aber Unrecht.
-
-
2. Juni 1998
Andreas
M. Pilot:
Ich kann nur sagen, daß mich das Buch
tief berührt und mich an sehr viele Situationen der
letzten 4 Monate erinnert hat. Außerdem hat es mich sehr
beruhigt. Ich kann nachts auch wieder richtig schlafen, da ich
nun weiß, daß ich nicht der einzige bin, dem es so oder
so ähnlich ergeht.
-
-
1. Juni 1998
Georg
L.
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Vielen Dank für die schnelle Zusendung
Ihres Buches. Und ich bin begeistert. Tatsächlich enthält
Ihr Buch viel von dem, was ich bisher ahnte, aber nie anzusprechen
wagte.
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18. Mai
1998
Christoph P.
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Es war für mich interessant und
spannend zugleich, die Entwicklungslinien Ihrer Freundschaften
zu verfolgen. Es hat mich positiv überrascht, mit welcher
Offenheit Sie über ein so intimes Thema gesprochen haben.
In der Tat war ich, als ich das Inhaltsverzeichnis gelesen hatte,
der Meinung, hier wolle jemand von seinen homosexuellen Gefühlen
und Erfahrungen berichten. Um so mehr hat es mich überrascht,
daß Sie als Heterosexueller (insofern es das überhaupt
gibt) ... Diesen Mut hätte ich nicht. Die Frage bleibt jedoch,
was ein Mann macht, der homosexuell ist, aber trotzdem auch auf eine
platonische Nähe von Männern nicht verzichten möchte.
Ich stimme Ihnen zu, daß vieles in den Beziehungen
zwischen Männern verkehrt läuft, und es eigenartig
ist, warum ich nicht zu einem Mann sagen kann, daß ich ihn
liebe. Allerdings liegt es an jedem einzelnen, für eine andere
Atmosphäre zu sorgen und einfach den Anfang zu machen. Oftmals,
so wohl auch bei mir, sind es die anerzogenen Bilder, die mich
unfähig machen, eine liebende Beziehung zu Männern zu
finden, und der Freundschaft auch eine „leibhaftige“
Grundlage zu geben. Insofern hat mich Ihr Aufsatz auch persönlich
sehr angerührt. Den Aufsatz finde ich spannend
geschrieben.
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14. Mai 1998
Michael
K.
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Ihr Buch habe ich mit Genuß in einem
Zug gelesen. Ich danke Ihnen zunächst einmal für
dieses Geschenk. Ich muß sagen, daß ich Ihren Mut
bewundere, in dem Buch zu der Unsicherheit zu stehen, „bin
ich denn schwul, wenn ich Nähe zu Männern suche“ und
auch zu dem Beschluß „das prüfe ich experimentell“.
...
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Ihr Buch ist anders und ich denke, ich
nehme den einen oder anderen Gedanken daraus mit.
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12 Mai 1998
Christian
K.
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Ich habe Ihr Buch heute erhalten - vielen Dank
- und auch gleich angefangen, es zu lesen. Natürlich bin ich
noch nicht fertig, aber ich muß feststellen, daß ich
ganz ähnliche Erlebnisse wie sie hatte und habe. Es geht
mir zum Beispiel ähnlich wie dem Johannes in Ihrem Buch. Auch
ich versuche, jemandem meine Vorzüge, Stärken zu zeigen,
um ihn zu „vereinnahmen“. Habe ich das dann
jedoch geschafft, erlischt mein Interesse bzw. meine Achtung vor dem
anderen meist. Das Kuriose ist, ich kann das nicht mal beeinflussen.
Eben war da noch so ein Gefühl und plötzlich ist es
einfach so, als wär's nie gewesen.
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Vereinnahmen ist aber nicht das einzige, was
mich an einem Menschen interessiert. Ich möchte seinen
Respekt, seine Anerkennung, ich möchte aber auch, daß er
für mich da ist. Ich möchte wissen, da ist jemand, auf
den ich in Zeiten schwerer Not zählen kann.
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Vielleicht sollte ich hier einmal kurz
unterbrechen, und mich kurz vorstellen. Ich bin Christian K., 22
Jahre alt, Einzelkind - und schwul. Das mag vielleicht auf
manche Sachverhalte ein anderes Licht werfen bzw. sehe ich daher auf
Frauen bezogene Dinge etwas anders. Im Grunde genommen habe ich
jedoch mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie Sie. Wenn
man sich zu einer wahren Freundschaft noch eine sexuelle Komponente
hinzudenkt, hat man ein schwule Beziehung. Leider ist so eine
richtige Beziehung sehr, sehr schwer zu finden. Ich möchte
jemanden haben, der für mich da ist und immer zu mir hält.
Allerdings muß dieser jenige, damit ich ihm „treu“
bleiben kann, mir ein Gefühl von seiner Stärke,
Überlegenheit vermitteln können, ebenso wie er mir die
Sicherheit vermitteln muß, diese Stärke nie gegen mich zu
verwenden.
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Ich bin eigentlich jemand, der gut für
sich selber sorgen kann, doch irgendwann brauche ich auch mal
Ruhe und Rückhalt, und die finde ich eigentlich nur bei einem
wahren Freund.
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12 Mai 1998
Christian
K.
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Im Internet bin ich auf Ihr Buch gestoßen.
Das Problem mit der wahren Freundschaft habe ich auch schon des
öfteren gehabt. Ich habe mich dann gefragt, ist mein Kumpel
nur ein Kumpel oder ist er auch ein Freund. Worin unterscheiden sich
Kumpel und Freund voneinander? Ich hoffe, Ihr Buch kann mir
helfen, diese Frage zu beantworten.
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12. Mai
1998
Alexander G.
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Zu den ersten Seiten kann ich Ihnen jedoch aus
dem Kopf kurz ein paar Anmerkungen machen:
- Das
Inhaltsverzeichnis ist zu umfangreich, der Inhalt wird
vorweggenommen. Ein guter Prolog ist ausreichend.
- Durch
die ungeschminkte Vermittlung ihrer Gedanken erreichen Sie, daß
der Leser zum Vertrauten/Freund wird. Diese Offenheit bringt man nur
einem Freund entgegen und kann man auch nur entgegenbringen,
wenn man ehrlich dabei ist.
- Sie sprechen Erlebnisse
/ Gedankengänge aus Ihrer Kindheit an, die mir auch in meiner
Kindheit begegnet sind.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit
dem Buch und bedanke mich für die freundliche Überlassung
des Skriptes.
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11. Mai 1998
Peter
Z.
-
Ich hatte mir mehr Klarheit über
Beziehungen unter Männern aus Ihrem Buch erwartet. ... Ich
habe mir auch eine gewisse Spannung aus dem Buch erwartet, weil
Männerfreundschaften immer auch eine erotische Komponente haben
und die sind einfach was Spannendes (wobei ich wirklich die Erotik,
nicht den schwulen Sex anspreche).
Auch hatte ich in der
Korrespondenz vor dem Buch davon geredet, daß ich die
Erfahrung gemacht habe, daß die meisten Männer,
die nach einer tieferen Beziehung zwischen Männern suchen,
ziemlich einsam sind mit ihren Vorstellungen und mit ihren
Gefühlen. Ich würde mir eher wünschen, so ein Buch zu
lesen, das von diesen Gefühlen spricht. ... Ich danke Ihnen für
Ihren Mut, das Thema anzugehen und für die Idee der
Verbreitung.
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11. Mai 1998
Peter
Z.
-
Hallo, gerade wollte ich zumachen, da kam
schon Ihre Reaktion, ... ich bin auch nicht ausführlich
geworden, weil ich das momentan nicht kann. Ich bin einfach in einer
depressiven Phase. Ich jedenfalls leide darunter, den Anschluß
verpaßt zu haben. Trotz intensiver gesellschaftlicher,
beruflicher Verbindungen und Unmengen sozialer Kontakte habe ich
kaum einen Freund, mit dem ich Gefühle austauschen kann. Ich
wünsche mir sehr eine Männerfreundschaft, die nicht
frei ist von erotischer Spannung, aber dennoch per Distanz, nämlich
voll Achtung voreinander ist. Peyrefitte schreibt in einigen seiner
Bücher darüber.
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9. Mai 1998
-
Jürgen L.
-
Soviel sei schon einmal gesagt. Die ersten
Zeilen, bis Seite 33, die ich bis jetzt gelesen habe, fand
ich faszinierend und packend, so daß ich jetzt schon auf
den Rest gespannt bin. Andererseits sind in den ersten Seiten so
viele Antworten auf von mir gestellte Fragen, so daß ich
wiederum froh bin, den Rest noch nicht gelesen zu haben, da ich das
bis jetzt Gelesene im Unterbewußtsein weiterverarbeite. Es
ist ein aufbauender Text. Der Informationsgehalt läßt
mich durch alle Lebensjahre von mir wandern. Ich bin froh, daß
ich nicht allein mit der Problematik, die Sie schildern, dastehe,
andererseits frage ich mich, wieso ich nicht selbst das Stadium
der Erkenntnis erreicht habe, wie Sie es haben.
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9. Mai 1998
Henry
Sch.
-
Ich habe Ihr Buch mit sehr großem
Interesse gelesen und mich in vielen Äußerungen
wiedergefunden. Da ich mich in den letzten Jahren in einer
Situation befinde, deren Thematik Sie anhand Ihrer Erfahrungen
beschreiben, gab und gibt es eine große Resonanz. Ich
bin 48 Jahre alt und bin seit 24 Jahren glücklich verheiratet.
Seitdem vor 10 Jahren mein bester Freund verstarb, bin ich auf
der Suche nach einem Mann, dem ich ein Freund sein kann und der mir
ein Freund sein will.
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9. Mai 1998
Hardy
F.
-
Ich weiß nicht mehr genau, ob ich Ihnen
damals geschrieben habe, daß ich Ihr Buch auch meinem besten
Freund Bill zum Lesen gegeben habe. Das eigentliche Problem ist, daß
der Bill keinen PC hat, um seine Eindrücke selber zu Papier zu
bringen. Da wir uns ‘eh relativ selten sehen, haben wir
bereits zweimal versucht, daß er mir seine Eindrücke
diktiert und ich sie dann in den PC eingebe. Und da liegt die
nächste Schwierigkeit. Diese beiden Diktierversuche haben
jeweils zu zwei durchdiskutierten Nächten geführt,
deren Verlauf für Sie sicher interessant gewesen wäre. Ich
denke, diese langen Gespräche haben uns beiden viel gebracht,
jedoch ist dabei die Kommentierung Ihres Buches (vorerst) auf der
Strecke geblieben.
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10. April 1998
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Tom P.
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Vielen Dank für die rasche Zusendung
Ihres Buches. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es
hat mich sehr überrascht, daß ich mit meinen Erfahrungen
und Problemen, was Männerfreundschaften betrifft, nicht allein
bin. Ich bin sehr begeistert.
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19. März 1998
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Luis aus Peru:
-
..., denn es ist sehr natürlich
geschrieben. Fast so, wie jemand seinem Freund darüber erzählt.
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7. März
1998
-
Luis aus Peru:
-
Vielen Dank für die Sendung
Ihres Buches. Ich habe gleich, als ich es bekam, schon angefangen zu
lesen. Es gefällt mir sehr gut; die einfache Art zu
schreiben, die Offenheit der Darstellung Ihres Lebens in dem Buch
finde ich großartig, ein mutiges Buch.
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3. März
1998
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Jürgen M.:
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Zunächst einmal ist Ihr Buch ja ein
intimer Erlebnisbericht, den ich in einer solchen Form noch nie
gesehen habe. Aber Sie verbinden mit diesem Bericht auch die
Absicht, Ihre Erkenntnisse weitergeben zu wollen, weil Sie glauben,
daß viele Männer in einer ähnlichen Situation sind
oder waren bzw. auch gerne mehr (echte) Freunde hätten (wenn
sie nur könnten).
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2. März 1998
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Jürgen M.:
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Ihr Buch habe ich gestern gelesen. Nachdem
ich einmal angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Ein gutes Zeichen.
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Dr.
Christian K. Steinmann
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München,
am 22. August 2009
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